Das iPhone soll billiger werden, die 4 GB-Version verschwindet ganz vom Markt und die 8 GB-Version wird drastisch im Preis gesenkt. Diese Nachricht geht schon seit Tagen durch die Blogosphäre und Apple hat auf diese Ankündigung nicht nur positives Feedback bekommen (sollte doch mit dieser Maßnahme für das iPhone erschwinglicher gemacht werden), sondern haben viele der ersten Käufer verärgert auf diese Ankündigung reagiert. Die eingefleischten Apple-Fans gingen in vielen Blogs und Foren auf die Barrikaden, waren Sie doch die ersten die das neue Gerät von Apple gleicht nach der Markteinführung für teures Geld erstanden hatten und sich jetzt verständlicherweise durch die Preissenkung gerade einmal 2 Monate nach dem Verkaufsstart wie dummer Goldesel vorkamen.
Aufgrund dieser Proteste hat Steve Jobs von Apple schnell reagiert. Zwar wurde die deutliche Preissenkung beim iPhone um 200$, was das iPhone über ein Drittel preiswerter gemacht hat, nicht Rückgängig gemacht - sondern Jobs bot den früheren Käufern in einem offenen Brief einen 100 Dollar Gutschein an, welcher in den Apple Stores einzulösen ist. Gründe für die Preissenkung des iPhone gibt es genügend, nur merkwürdig war das Apple nicht auf Reaktion der verärgerten Kunden vorbereitet war und schon gar nicht darauf das die erbosten Fans Apple den iWar erklärten.
Steve gab nach und nun gibt es doch keinen iWar, jedoch wird für Apple schon das nächste Problem in Form seiner Aktionäre vor der Tür stehen. Diese werden nicht gerade davon begeistert sein, das Apple wieder etwas von seinen erwirtschafteten Gewinnen hergeben muß. Der Kurs der Apple-Aktie hat auf jeden Fall schon reagiert und ist an einem Tag um zwei Prozent gefallen. Es wird aber spannend sein zu beobachten ob, bei der Markteinführung in Deutschland, das iPhone nun doch zum Kassenschlager wird.
Apple hat sich mit dem iPhone schon recht erfolgreich im Markt etabliert und auch der Suchmaschinenriese Google verschläft diesen Trend nicht und wird wohl in der nahen Zukunft versuchen sich mit dem GPhone sein Stück von dem lukrativen Markt des Mobilfunkgeschäftes abzuscheiden. Doch was ist mit Microsoft? Werde diesen wieder den nächsten Trend verschlafen und den innovativen Ideen der Konkurrenz nachlaufen?
Nun hat sich “Mindy Mount” der CFO (Chief Financial Officer) vom Microsoft auf der Technologiekonferenz von Citigroup zu Wort gemeldet und mit wagen Andeutungen angekündigt, das wohl Microsoft darüber nachdenke ein Konkurrenz-Produkt zum Apple iPhone auf den Markt zu bringen. Nach der Aussage von Mount: Es würde durchaus Sinn machen, das Microsoft ein Smartphone als Konkurrenzprodukt zum iPhone entwickelt und angesichts der guten Kontakt zu dem Handyhersteller HTC, könnte uns bald ein die Markteinführung eines MS-Handys (MSPhone) bevorstehen.
Und wieder ein neues Patent das dem Internetriesen und Suchmaschinenbetreiber Google letzte Woche zugesprochen wurde. Unter der Nummer 20070203836 wurde das Patent, beim US Patent & Trademark Office, für ein Verfahren zur Bezahlung über das Handy angemeldet. Auch hat dieses Verfahren schon einen Namen erhalten und wird wohl dann in der Zukunft als GPay (wohl die Abkürzung für Google Pay) auf den Markt kommen.
Google betreibt zwar schon mit Google Checkout schon ein Bezahlsystem, doch GPay ist wohl eher als Bezahlsystem für das Google Phone gedacht und ist ein Patent für ein SMS-Bezahlsystem. Interessant wird sein zu Beobachten wie Google dieses System in das neue GPhone integriert, welche Gerüchten zu folge bald auf den Markt kommen soll. Auch wird es spannend sein zu Beobachten ob dieses Bezahlsystem exklusiv für das GPhone genutzt werden soll und wie sich dies dann auf die Verbreitung des neuen Mobilfunkgerätes von Google auswirkt.
Für das iPhone war es bislang noch nicht möglich eigene Klingeltöne herzustellen. Hier wird jetzt mit der von Ambrosia hergestellten Software, mit dem Namen iToner, Abhilfe geschaffen. Mit diesem neuen Feature haben Sie dann die Möglichkeit Musikstücke ganz einfach per Drag und Drop auf Ihr iPhone ziehen und diese können Sie dann ohne vorheriges konvertieren als Klingelton verwenden. Also mit dem iToner gibt es jetzt Klingeltöne für Dummys, mit einer kinderleichten Methode um sein iPhone um Klingeltöne zu erweitern. Jedoch fällt für die Software ein Betrag von 15 Dollar an, welchen man sich sparen kann wenn man ein (vielleicht nicht ganz so einfach im Umgang) kostenloses Programm nutzt um Klingeltöne für das iPhone zu erhalten. Den iToner gibt es jetzt erst einmal als kostenlose 30 Tage Testversion mit der sich die MP3- und AAC-Datein kopieren lassen und die sich dann automatisch mit dem iPhone synchronisieren.
Dies läst die Ankündigung von Apple nach der wohl Klingeltöne in iTunes ab kommenden Mittwoch zu erhalten sind, etwas verblassen. Da wohl auch die Musikstücke aus dem iTunes Shop, welche als Klingeltöne abgespielt werden können, mit einem kleinen Mehrpreis versehen sind. Auch soll die Möglichkeit bestehen bereits gekaufte Musikstücke in einen Klingelton umzuwandeln. Zu den Preisen für diese Leistungen ist aus dem Hause Apple jedoch noch nichts durchgesickert.
Das iPhone läutet neues Zeitalter ein, denn bei keinem Handy gibt es so viel Gimmicks und Zubehör mit dem man sich die Zeit vertreiben kann und es wird schon sehr spannend sein zu beobachten was Apple und den ganzen iPhone Verrückten noch alles einfallen wird.
Das für Nokia sehr erfolgreiche N95 erfährt kommt wieder auf den Markt, selbstverständlich mit einigen Änderungen. Die Neuauflage verfügt über einen besseren Akku, um einiges mehr Speicherplatz und ein Display das viel größer als das Alte ist. Dieses sind die Hauptänderungen, welche Nokia bei dem Relaunch vorgenommen hat. Ab Anfang Oktober soll man das Handy bei den Händlern erhalten können und dies wahrscheinlich für den stolzen Preis von 670 Euro.
In Zukunft verfügt das Nokia N95 über acht GigaByte Speicherkapazität (welcher Platz für bis zu 6000 Musiktiteln oder auch 20 Stunden Videoaufnahmen bietet), statt der vorher nur 150 MB und deshalb wird das Mobiltelefon auch als Nokia N95 8GB in den Regalen der Händler stehen. Auf Grund der erhöhten Speicherkapazität hat Nokia bei der Neugestaltung auf den MicroSD-Steckplatz verzichtet, dies ist jedoch das einzige Feature auf welches nach dem Relaunch verzichtet werden muss. Der Schiebemechanismus mit zwei Wegen, GPS, WLAN und auch die fünf Megapixel-Kamera sind bei dem Mobiltelefon unverändert enthalten.
Der neue Akku ist von seiner Leistung, zwar gegenüber dem vorherigen etwas verbessert, aber leider noch nicht Leistungsstark genug. So muss dieser nach dreieinhalb Stunden UMTS-Gespräch oder nach fünf Stunden GSM-Gesprächzeit wieder an das Ladegerät. Ganz Ok ist die Standby-Zeit von 12 Tagen und bei Bedarf kann man zehn Stunden Musik über das Handy hören.
Das Display wurde um 0,2 Zoll auf 2,8 Zoll vergrößert und verfügt jetzt über 16 Millionen Farben, bei einer Auflösung von 320×240 Pixel. Duch die Veränderungen ist das neue N95 um acht Gramm schwerer geworden und bringt nun 128 Gramm auf die Waage, bei einer Abmessung von 99×53x51 Millimeter. Als Fazit kann man jedoch festhalten, das der Relaunch gelungen ist und das neue N95 ein schönes, wenn auch etwas teueres Weihnachtsgeschenk ist, für alle die das Vorgänger-Modell schon begeistert hat.
Am letzten Wochenende fand im finnischen Savolinna die nun mittlerweile achte Weltmeisterschaft im Handy-Weitwurf statt. Sind die Hochzeiten dieses Wettbewerbs zwar schon längst vorbei, so kam mit 32 Teilnehmern im männlichen Starterfeld eine noch ganz ansehnliche Teilnehmerzahl zustande. Dominiert wurde die Veranstaltung von den Finnen, was auch nicht besonders verwunderlich ist, wenn man bedenkt das die letzte Veranstaltung im Handy-Weitwurf in Deutschland nun auch schon mehr als zwei Jahre her ist. Dennoch war mit Martin Pösl ein Deutscher Teilnehmer am Start, dieser belegte mit einer Weite von 32,33 Metern den Rang 31 und wurde somit Vorletzter.
Die weiteren Platzierungen der Herren:
- Tommi Huotari (Finnland) mit 89,62 Metern
- Paajanen Mika (Finnland) mit 76,68 Metern
- Haikala Mikko (Finnland) Â mit 73,36 Metern
Bei den Damen gewann wieder die Vorjahressiegerin Eija Laakso mit 44,49 Metern - selbstverständlich auch aus Finnland, wie auch der Sieger bei den Junioren Antti Aikio. Also wohl keine Weltmeisterschaft, sondern eher eine rein Finissche Meisterschaft, was auch aufzeigt das der beste nicht aus Finnland stammende Teilernehmer - der Kanadier Särkijärvi Kyle bei den Herren den zehnten Platz mit einer Weite von 61,58 Metern erreichte.
Nun ist es endlich da! Das erste Mobiltelefon speziell für Blogger ist jetzt mit dem Samsung SGH-L760 auf den Markt. Dieses Handy richtet sich besonders an die Zielgruppe der “Mobile-Blogger” und die Multimedia-Fans. Mit diesem Mobiltelefon kann man Problemlos Bilder und Videos bei den Web 2.0 Diensten wie MySpace, Youtube oder Flickr hochladen. Eine vereinfachte Nutzbarkeit wird über die Icon-Menüs garantiert.
Via UMTS hat man mit diesem Handy auch die Möglichkeit große Bilder und Videos schnell ins Internet zu laden. Ausgestattet mit einer 2 MegaPixel-Kamera mit vierfachen Zoom und einer Videoaufnahmefunktion, lassen sich mit dem L760 doch ansehnliche Ergebnisse erzielen. Einen Nachteil bringt dies jedoch mit sich, so ist bei der Videoaufzeichnung die zusammengeschrumpfte Auflösung von 176×144 Pixel für eine vernünftige Ansicht am PC oder TV einfach zu wenig. Weiterhin gibt es noch eine zweite Kamera an der Vorderseite, welche für die Videotelefonie genutzt wird. Als Display wurde von Samsung das normale 262.144 Farbdisplay mit einer Auflösung von 176×220 Pixel verbaut.
Des Weitern bietet das SGH-L760 alle Features die ein Handy heutzutage benötigt. So hat dieses Samsung-Handy einen MP3-Player, welcher die Formate MP3, WMA, AAC, AAC+ und e-AAC+ unterstützt. Ein Radio ist auch eingebaut, welches über die RDS-Funktion verfügt und über Bluetooth Funktion A2DP kann man die Musik nun auch ohne Kabel genießen. Selbstverständlich verfügt dieses Mobiletelefon auch über Klingeltöne, eine UMTS-Funktion und einen Webbrowser zum Surfen im Internet bzw. versenden und empfangen von E-Mails.
Mit den Abmessungen von 100×47x15 mm und einem Gewicht von 93 Gramm, liegt dieses Handy wohl gut im Durschnitt. Einzig und alleine der Speicher von 40MB ist etwas mager, kann aber mit einem MicroSD-Slot ohne Probleme erweitert werden.
Zu erhalten ist dieses Handy derzeit im Geschäft für ca. 200 Euro. Jedoch kann man dieses auch bei Vodafone für 120 Euro bzw. auch wie bei O2 für einen Euro erhalten - aber jeweils nur in Verbindung mit einem Handyvertrag.
Leider erst einmal nur bei unseren Nachbarn in Österreich startet ein neuer Service der Musikindustrie für Mobile Video / Musik. Dort können die Musikbegeisterten in Kürze die neusten Videos oder Musikstücke vor der Veröffentlichung auf Ihrem Handy ansehen bzw. anhören. Realisiert wird dieser Dienst von der IQ Mobile GmbH in Zusammenarbeit mit der Sony BMG Music Entertainment GmbH.
Die Musik und Video Preview auf dem Handy kann man dann ganz einfach per SMS erhalten. Funktionieren tut das ganze nur wenn Sie ein videotelefoniefähiges Mobiltelefon haben, dann bekommen Sie das Musikvideo direkt auf Ihr Handy gesendet und das auch noch kostenlos!
Sollte Ihr Handy diese Variante nicht unterstützen, ist das auch kein Beinbruch. Dann erhalten Sie von dem Anbieter einen Sprachanruf und Sie können sich den Song einfach anhören. Sollten Sie bei diesem Anruf nicht erreichbar sein, sendet Ihnen der Dienstanbieter eine Textnachricht zu, darin ist eine Rufnummer (zum Ortstarif) enthalten über die Sie sich das neue Musikstück anhören können.
Ab September soll diese Dienstleistung für immer mehr Bands zur Verfügung stehen und wie die erforderlichen Recht vorliegen, werden immer mehr Videos verfügbar sein. Einziger Nachteil bei diesem Service: Es kann keine Auswahl getroffen werden, welche Band man hören möchte. Sondern es wird immer eine Band für einen fest vorgegebenen Zeitraum promoted. Dennoch ist die Dienstleistung eine gute Idee der Musikindustrie und ich würde mich freuen wenn dieser Service dann auch in Zukunft in Deutschland zu erreichen wäre.
Um Ihren Kunden das Misstrauen vor dem Mobile-Banking zu nehmen und dieses Geschäftsfeld anzukurbeln, steigt die Sparkasse jetzt in das Mobilfunkgeschäft ein. Hierfür schloss der Deutsche Sparkassen- und Giroverband eine Vereinbarung mit Netzbetreiber Vodafone und dem Serviceprovider Ensercom. Nach diesem Abkommen sollen nun in den Filialen der deutschen Sparkassen Verkaufsstände für die Handys eingerichtet werden und des weiteren wird zu diesen ein spezieller Tarif für die Sparkassen-Kunden angeboten. Dabei wird die Freischaltung und Abrechnung von Ensercom übernommen, einem Unternehmen welches erst im letzten Jahr gegründet wurde.
In diesem speziellen Sparkassen-Tarif sollen die Datentarife, welche für das Mobile-Banking anfallen, stark gesenkt werden und die Bedienbarkeit der Nutzeroberfläche um einiges verbessert und vereinfacht werden. Danach soll der Kunde zukünftig in der Lage sein, ganz bequem über einige Tastenkombinationen seines Handys, den Kontostand abzufragen oder auch über das Mobiltelefon seine Überweisungen zu tätigen.
Korrektur:
Die Sparkassen planen doch keine Verkaufsecken in Ihren Filiialen, wie noch in den ersten Presseberichten zu lesen war. Auch ist es scheinbar nicht korrekt, das die Vereinbarung mit Ensercom und Vodafone unterschrieben wurde. Sondern derzeit scheint es so zu sein, das der Dienstleister der Sparkasse Star-Finanz derzeit die Angebote für die verschiedenen Sparkassen erstellt. Auch sei die Teilnahme an diesem Programm nicht für alle Filialen verpflichtend und die Handys bzw. Verträge müssen nicht über die Geschäftsstellen verkauft werden, sondern können auch über das Internet bezogen werden.
Laut Informationen der Bild-Zeitung startet die Discount-Kette Lidl in einer Kooperation mit der O2-Zweitmarke Fonic einen eigenen Handy-Tarif mit dem Sie Ihren direkten Konkurrenten Aldi angreifen möchte. Bei diesem Tarif handelt es sich um ein Prepaid-Angebot, welches die Marke von zehn Cent pro Minute unterbieten soll.
War Lidl im letzten Jahr noch mit dieser Preisvorstellung in den Verhandlungen mit den Mobilfunkanbietern gescheitert, so hat sich jetzt mit Fonic ein Partner gefunden, der Bereit ist den Minutenpreis von 9.9 Cent zu realisieren. Dieser Preis soll dann für alle Gespräche in das deutsche Festnetz gelten, sowie in alle Mobilfunknetze und für jede SMS. Laut den Angaben der Bild-Zeitung ist der Marktstart dieses Angebotes für den 3 September geplant.
Um diesen Tarif nutzen zu können benötigt der Kunde eine SIM-Karte, für welche die einmaligen Kosten von 9,99 Euro entstehen. Das Angebot von Lidl hat jedoch einen Nachteil gegenüber den anderen Angeboten der Mobilfunk-Discounter. Es muss monatlich mindestens ein Guthaben von zehn Euro auf die Prepaid-Karte geladen werden. Jedoch soll das Guthaben welches nicht verbraucht wird, an den Benutzer zurückerstattet werden.