Handy Weblog

25. Juli 2007

Gefängnis für Handy am Steuer

Abgelegt unter: Allgemein | wong it! — Redaktion @ 10:16

Eine 19jährige Britische Bankangestellte wurde von einem Gericht in Großbritannien zu 4 Jahren Haft verurteilt, weil Sie während der nächtlichen Autofahrt eine SMS verschickt hatte und dadurch abgelenkt einen Unfall mit einem Todesopfer verursachte. Bei Ihrer nächtlichen Fahrt nutzte Rachel B. Ihr Handy innerhalb von 15 Minuten neun mal, trotz schlechter Sicht und Regen. Als Folge der Ablenkung durch Ihr Handy rammte Sie das KFZ einer 64 Jahre alten Rentnerin, die an den Folgen des Unfalls verstarb. Die Handy Nutzerin wurde nur leicht verletzt und bestritt zuerst das Mobiltelefon benutzt zu haben.

Das britische Gericht ging sogar noch milde mit Rachel B. um, denn in England liegt die Höchststrafe für gefährliches Autofahren bei bis zu 14 Jahren Haft. Dabei hätte die Britin doch gewarnt sein sollen, den das Handy am Steuer ist in England ein teurer Spaß und kann bis zu 1500 Euro Strafe kosten.

In Deutschland wird das nutzen eines Mobiltelefons ohne Freisprecheinrichtung bei laufenden Motor oder beim Fahren noch recht lasch geahndet. Als Strafe werden 40 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. In England hingegen ist die Grundstrafe schon etwas höher, wird man beim telefonieren am Steuer erwischt so fallen mindestens 90 Euro Strafe an, in besonders schweren Fällen kann das Bußgeld bis auf 1500 Euro steigen. Des Weiteren erhält man für dieses vergehen in England 3 Punkte und bei 12 Punkten ist dann im Königreich der Führerschein weg. Zum vergleich: In Deutschland kann man sich 18 mal mit dem Handy am Steuer erwischen lassen bis der Führerschein erstmal weg ist. In England kann man schon nach dem vierten mal auf Busse und Bahn umsteigen.

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