Handy Weblog

4. September 2007

GPay : SMS Bezahlsystem von Google

Abgelegt unter: News / Aktuelles | wong it! — Redaktion @ 09:45

Und wieder ein neues Patent das dem Internetriesen und Suchmaschinenbetreiber Google letzte Woche zugesprochen wurde. Unter der Nummer 20070203836 wurde das Patent, beim US Patent & Trademark Office, für ein Verfahren zur Bezahlung über das Handy angemeldet. Auch hat dieses Verfahren schon einen Namen erhalten und wird wohl dann in der Zukunft als GPay (wohl die Abkürzung für Google Pay) auf den Markt kommen.

Google betreibt zwar schon mit Google Checkout schon ein Bezahlsystem, doch GPay ist wohl eher als Bezahlsystem für das Google Phone gedacht und ist ein Patent für ein SMS-Bezahlsystem. Interessant wird sein zu Beobachten wie Google dieses System in das neue GPhone integriert, welche Gerüchten zu folge bald auf den Markt kommen soll. Auch wird es spannend sein zu Beobachten ob dieses Bezahlsystem exklusiv für das GPhone genutzt werden soll und wie sich dies dann auf die Verbreitung des neuen Mobilfunkgerätes von Google auswirkt.

29. August 2007

WM im Handy-Weitwurf

Abgelegt unter: News / Aktuelles | wong it! — Redaktion @ 16:46

Am letzten Wochenende fand im finnischen Savolinna die nun mittlerweile achte Weltmeisterschaft im Handy-Weitwurf statt. Sind die Hochzeiten dieses Wettbewerbs zwar schon längst vorbei, so kam mit 32 Teilnehmern im männlichen Starterfeld eine noch ganz ansehnliche Teilnehmerzahl zustande. Dominiert wurde die Veranstaltung von den Finnen, was auch nicht besonders verwunderlich ist, wenn man bedenkt das die letzte Veranstaltung im Handy-Weitwurf in Deutschland nun auch schon mehr als zwei Jahre her ist. Dennoch war mit Martin Pösl ein Deutscher Teilnehmer am Start, dieser belegte mit einer Weite von 32,33 Metern den Rang 31 und wurde somit Vorletzter.

Die weiteren Platzierungen der Herren:

  1. Tommi Huotari (Finnland) mit 89,62 Metern
  2. Paajanen Mika (Finnland) mit 76,68 Metern
  3. Haikala Mikko (Finnland)  mit 73,36 Metern

Bei den Damen gewann wieder die Vorjahressiegerin Eija Laakso mit 44,49 Metern - selbstverständlich auch aus Finnland, wie auch der Sieger bei den Junioren Antti Aikio. Also wohl keine Weltmeisterschaft, sondern eher eine rein Finissche Meisterschaft, was auch aufzeigt das der beste nicht aus Finnland stammende Teilernehmer - der Kanadier Särkijärvi Kyle bei den Herren den zehnten Platz mit einer Weite von 61,58 Metern erreichte.

28. August 2007

Bankgeschäfte über das Handy

Abgelegt unter: News / Aktuelles | wong it! — Redaktion @ 16:08

Um Ihren Kunden das Misstrauen vor dem Mobile-Banking zu nehmen und dieses Geschäftsfeld anzukurbeln, steigt die Sparkasse jetzt in das Mobilfunkgeschäft ein. Hierfür schloss der Deutsche Sparkassen- und Giroverband eine Vereinbarung mit Netzbetreiber Vodafone und dem Serviceprovider Ensercom. Nach diesem Abkommen sollen nun in den Filialen der deutschen Sparkassen Verkaufsstände für die Handys eingerichtet werden und des weiteren wird zu diesen ein spezieller Tarif für die Sparkassen-Kunden angeboten. Dabei wird die Freischaltung und Abrechnung von Ensercom übernommen, einem Unternehmen welches erst im letzten Jahr gegründet wurde.

In diesem speziellen Sparkassen-Tarif sollen die Datentarife, welche für das Mobile-Banking anfallen, stark gesenkt werden und die Bedienbarkeit der Nutzeroberfläche um einiges verbessert und vereinfacht werden. Danach soll der Kunde zukünftig in der Lage sein, ganz bequem über einige Tastenkombinationen seines Handys, den Kontostand abzufragen oder auch über das Mobiltelefon seine Überweisungen zu tätigen.

Korrektur:

Die Sparkassen planen doch keine Verkaufsecken in Ihren Filiialen, wie noch in den ersten Presseberichten zu lesen war. Auch ist es scheinbar nicht korrekt, das die Vereinbarung mit Ensercom und Vodafone unterschrieben wurde. Sondern derzeit scheint es so zu sein, das der Dienstleister der Sparkasse Star-Finanz derzeit die Angebote für die verschiedenen Sparkassen erstellt. Auch sei die Teilnahme an diesem Programm nicht für alle Filialen verpflichtend und die Handys bzw. Verträge müssen nicht über die Geschäftsstellen verkauft werden, sondern können auch über das Internet bezogen werden.

23. August 2007

Neue GUI für das Neo1973

Abgelegt unter: News / Aktuelles | wong it! — Redaktion @ 13:23

Nun haben die Entwickler des Linux-Handy Neo1973 auf die Beschwerden der Nutzer reagiert und für die langsame und unübersichtlich aufgebaute Benutzeroberfläche eine neue GUI beschlossen. Diese Entwicklung schreitet schon gut voran und die ersten Anwendungen können schon portiert werden, dazu zählen der Feed-Reader, die Verwaltung der Kontakte und natürlich die Wahloberfläche des Handys, denn Ziel ist es die Bedienung des Mobiltelefons fingerfreundlicher zu machen.

Also hat sich das Openmoko-Projekt noch einmal mit der OpenedHand zusammen getan um die Oberfläche für die Benutzer und die Schnittstellen des freien Handys auf Linux-Basis zu überarbeiten. Anlass dafür gaben die zahlreichen E-Mails mit Verbesserungshinweisen und Anregungen. Besonders die Eingabefunktion wurde stark kritisiert und diese soll in der Zukunft Vereinfacht werden, damit auch eine Eingabe mit den Fingern ohne den Eingabestift durchgeführt werden kann. Auch wurde die Anzahl der Objekte auf dem Display verringert um eine bessere Übersichtlichkeit zu erhalten. Gelöst wurde dieses Problem dadurch, das mehr in verschiedene Tabs unterteilt wurde. Die ganzen Verbesserungen sollen der optischen Erscheinung des Mobiltelefons zugute kommen und auch den Speicherverbrauch reduzieren.

21. August 2007

Handy: Zahlungssystem der Zukunft

Abgelegt unter: News / Aktuelles | wong it! — Redaktion @ 09:45

In der Zukunft werden wir immer mehr Rechnungen mit unserem Handy bezahlen können. So wohl auch in absehbarer Zeit bei der Deutschen Bahn, welche Ihr neues Zahlungssystem für die Zukunft “Touch & Travel” in den letzten Tagen vorgestellt hat.

Funktionieren soll es folgendermaßen: Der Fahrgast geht vor Antritt der Fahrt mit dem Handy zum Touchpoint am Bahnsteig und meldet sich bei diesem an, welches er dann im Zug bei einer Kontrolle vorzeigen kann - da auf der SIM-Karte die Fahrberechtigung gespeichert ist. Bei der Ankunft am Zielbahnhof checkt der Fahrgast dann wieder am Touchpoint aus. Die Rechnung bekommt der Bahnkunde dann am Ende des Monats mit der Post zugesendet. Entwickelt wurde dieses System, welches in der Zukunft das lästige Schlangestehen und Kleingeld suchen vermeiden soll, in einer Zusammenarbeit zwischen Vodafone und der Deutschen Bahn - welche schon länger auf das Handy als Zahlungsmittel der Zukunft setzt. Ab Oktober soll die Testphase für dieses neue Bezahlsystem losgehen und alle die im Raum Hannover, Berlin und Potsdam wohnen, regelmäßig die Bahn nutzen, können sich als Testuser unter www.touchandtravel.de bewerben.

Schon etwas länger hat die Bahn das Handy als Bezahlmittel im Raum Bonn / Köln im Einsatz, welches identisch funktioniert wie das Handy-Parken, das schon in einigen großen Städten im Einsatz ist. Bei diesem System meldet sich der Fahrgast am Bahnsteig mit einem Anruf bei einer kostenlosen 0800-Nummer an und erhält eine SMS als Bahnticket. Abgerechnet wird hier über den Einzug des angegebenen Girokontos.

Derzeit gibt es viele unterschiedliche und meist auch regional begrenzte Möglichkeit das Handy als Bezahlsystem zu nutzen und es wird wohl noch ab zu warten sein welches sich Bundesweit durchsetzen kann.

26. Juli 2007

Handy gehackt - Nutzer muss Rechnung nicht zahlen

Abgelegt unter: News / Aktuelles | wong it! — Redaktion @ 17:41

Eine gute Nachricht für alle Handybesitzer kommt vom Landgericht Augsburg. Hier klagte ein Mobilfunkanbieter gegen einen Handynutzer der sich weigerte seine Telefonrechnung von fast 14 000 Euro zu begleichen. Dieser sollte angeblich mehrere Tage lang ununterbrochen Handygespräche mit teuren Sonderrufnummern (so genanten Mehrwertdiensten) geführt haben, welche zum Beispiel von Auskunftsdiensten oder Erotikangeboten genutzt werden. Der Angeklagte bestritt vehement diese Telefonanrufe getätigt zu haben, er gab an in der betreffenden Zeit mit Freunden unterwegs gewesen zu sein und stellte die Vermutung an sein Handy müsse gehackt geworden sein.

Die zuständigen Richter konnten sich nicht vorstellen das der Angeklagte in so kurzer Zeit in diesem extrem Maß von seinem Telefonverhalten abweichen würde und diese Unsummen an Gebühren für Mehrwertdienste anhäufen würde. So entschied das Gericht: Handynutzer muss hohe Rechnung durch gehacktes Handy nicht zahlen .

Viel interessanter an diesem Gerichtsurteil ist jedoch, das die Richter dem Mobilfunkanbieter die Beweißlast für die Rechtmäßigkeit der erhobenen Forderungen auferlegt haben. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Rechtssprechung von dem Kunden den Nachweis verlangt das er diese Gespräche nicht geführt hat. In diesem Fall kam noch erschwerend hinzu, das der Telefonanbieter es unterlassen hat genaue Angaben zu den Betreibern der Sonderrufnummern zu machen. Ich persönlich bin der Meinung die Telefonanbieter sollten dazu verpflichtet werden die Betreiber von Sonderrufnummern öffentlich zu machen, etwa wie beim BGH-Urteil zu SMS-Spam in dem der Auskunftsanspruch des Verbrauchers gegen die Telefongesellschaft bei unverlangt zugesendeten Webe-SMS bestätigt wurde.

23. Juli 2007

Google plant Einstieg ins Mobilfunknetz

Abgelegt unter: News / Aktuelles | wong it! — Redaktion @ 11:11

Der Suchmaschinenbetreiber Google plant Gerüchten zu Folge ein Engagement im Mobilfunk-Bereich. So soll der Internetriese ein Interesse daran haben in den USA ein eigenes Mobilfunknetz aufzubauen, deshalb ist Google besonders scharf auf eine Mobilfunklizenz und beabsichtigt bei der nächsten Auktion von Frequenzen im Mobilfunknetz von Amerika mit zu Bieten. Vorraussetzung ist selbstverständlich das die Amerikanische Regulierungsbehörde dem Unternehmen keinen Strich durch die Rechnung macht. Sollten hier keine Probleme abzusehen sein, wäre der Suchmaschinenbetreiber bereit eine große Summe (es steht ein Betrag von über 3 Milliarden Euro im Raum) für diese Lizenzen auf den Tisch zu legen.

Das Google seine Mobilfunkpläne weiter vorantreibt ist mehr als verständlich da in der Zukunft viele online Services über das Handy genutzt werden sollten und somit liegt die Zukunft des Internet auch im Mobilfunk-Bereich. So will Google auch seine Dienste verstärkt für mobile Geräte anpassen, wie dies bereits bei den Diensten MapsMail und Kalender geschehen ist.

Mit dem Kauf des kalifornischen Telefonanbieters  GrandCentral für 50 Millionen Dollar der sich auf Telekommunikationsdienstleistung im Mobilfunkbereich spezialisiert hat sich der Suchmaschinenbetreiber in diesem Markt schon vor kurzem Strategisch gut aufgestellt. Ob Google auch in Zukunft in den Europäischen Markt einzusteigen plant bleibt ab zu warten, dies wird jedoch wohl nur eine Frage der Zeit sein, wie auch eine Entwicklung des Google Phone.

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