Handylexikon

Begriffe rund um das Mobiltelefon bekommt Ihr im Lexikon zum Handy, einfach und ausführlich erklärt. Von A wie Abrechnung bis Z wie Zeitschlitz, eine große Anzahl an Begriffen aus der Handywelt für jeden leicht verständlich und ausführlich erklärt.
 
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Handy Lexikon :


A

Abrechnung:
Monatliche Rechnung, vom Ihrem Service-Provider über Mobilfunkkosten. Darin sind die Grundgebühr, Gesprächsgebühren sowie in Anspruch genommene Serviceleisteungen.

Akku:
Wiederaufladbare Batterie, über die Ihr Handy seine Energie bezieht. Bei den Akkus gibt es jedoch Unterschiede bezüglich der Ladezeiten, der Stand-by-Zeiten oder des Gewichtes.

Alphaservice:
Bezeichnung unter der D1 den SMS ( Short Message Service ) anbietet. Er informiert Mobilfunknutzer mit einer kurzen Textnachricht, wenn jemand auf Ihren Anrufbeantworter ( Mailbox ) gesprochen hat. Außerdem kann man von SMS-tauglichen Handy´s auch Nachrichten auf andere Handy´s übermitteln.

ALS:
Alternate Line Service, erlaubt zwei separate Telefonnummern auf einer Karte

Always On:
Ein Gerät ist ständig mit dem Internet verbunden. Die bisher übliche Einwahl über eine Zugangsnummern entfällt.

AMPS:
Abkürzung für American Mobile Phone System (das amerikanisch Mobilfunksystem), das die flächendeckende Funknetzabdeckung für ganz Nordamerika bereitstellt. AMPS arbeitet mit analoger Technologie, die einen speziellen Apparat für die USA erforderlich macht.

A-Netz:
Das erste Mobilfunk Netz in Deutschland. Es wurde 1958 eingeführt und arbeitete mit handvermittelten Verbindungen. Nach fast 20 Jahren war der Dienst schließlich technisch überholt und wurde 1977 eingestellt.

Anklopfen:
Eine sogenannte Gesprächsmanagementfunktion. Während des Telefonats erfährt der Anwender, dass ein weiteres Gespräch auf dem Handy eingeht. Der neue Anruf kann wahlweise angenommen werden, während das aktuelle Telefongespräch geparkt wird.

Anrufbeantworter:
Optionale Funktion in manchen zellularen Netzen.

Anruferidentität:
Die Rufnummer des Anrufers wird an den Angerufenen übertragen.

Anrufkostenkontrolle:
Optionale Funktion. Zeigt die zu bezahlenden Gesprächskosten an.

Anrufsperre:
Verhindert die Wahl von bestimmten Rufnummern z.B. Ausland, 0110 Rufnummern.

Auslandsgespräche:
Moderne digitale Mobilfunknetze sind für internationales Telefonieren ausgelegt. Sie können sich mit Ihrem Handy und Ihrer Berechtigungskarte auch in ausländische Funknetze einbuchen und dort telefonieren.

Autentisierungszentrale:
Authentication Centre - Datenbank, in der verschlüsselte Kopien der SIM-Karten-Codes sowie die PIN jedes einzelnen Mobilfunkkunden hinterlegt sind.

Automatische Wahlwiederholung:
Ein Leistungsmerkmal bei den meisten aktuellen Handy´s. Im Besetztfall erfolgen automatisch mehrere Anrufversuche.


B

Basisstation:
Stellt die Funkverbindung zwischen dem Festnetz und dem Mobiltelefon her. Schnittstelle zwischen der drahtgebundenen und drahtlosen Verbindung in einem zellularen Netz.

BedienerfBedienerführung:
Eine elektronische Bedienungsanleitung, die den Anwender Step by Step zu den gewünschten Funktionen des Gerätes führt und über das Display des entsprechenden Gerätes ablesbar ist.

Besucherdatenbank:
Visited Location Register - Datenbank, in der alle Daten des Mobilfunkteilnehmer innerhalb einer bestimmten Funkzelle gespeichert sind.

Betreiber:
Unternehmen oder Organisation, die ein Telekommunikationsnetzwerk betreibt und verwaltet.

Betriebsfunk:
Ein räumlich begrenztes Mobilfunknetz für geschäftliche Anwendungen. Betriebsfunk ist in erster Linie für Sprachübertragung gedacht, kann aber auch Daten transportieren. Typische Beispiele sind der Taxenfunk oder Sprechfunk-System auf dem Betriebsgelände einer großen Firma.

B-Netz:
Nach dem A-Netz das zweite Mobilfunknetz in Deutschland. Es wurde 1972 mit nur 37 Kanälen eingeführt. Anrufer mußten wissen, in welcher Region sich der Empfänger aufhielt. 1980 kam der Ausbau zum B1-Netz ( 37 Kanäle ) und B2-Netz ( 75 Kanäle ). Der Betrieb wurde 1994 eingestellt.

bps:
Die Übertragungsgeschwindigkeit von Informationen im Telekommunikationsbereich wird in der Einheit bps (bits per second) gemessen. Sie bezeichnet die Anzahl der pro Sekunde übertragenen Zeichen. Je höher die Übertragungsgeschwindigkeit, desto schneller kann die Information aufgebaut, gesendet bzw. empfangen werden.

Booster:
Zu deutsch "Helfer", wird zur Verstärkung von elektrischen Impulsen eingesetzt; somit kann die Sendeleistung eines Handys heraufgesetzt werden.

BSC/TRC:
Basisstation-Controller; hochleistungsähiges Schaltwerk, verantwortlich für Funktionen wie Weiterleitung, verwalten von Funknetzressourcen und Verarbeiten von Zellkonfigurationsdaten.

Bündelfunk:
Für Mobiltelefonierer interessant, die viel regional telefonieren. Nutzer zahlen dabei eine feste Monatsgebühr pro Gerät, zusätzliche Gesprächskosten fallen nicht mehr an.


C

Callback:
Ein Rufnummernsystem zum kostengünstigeren Telefonieren. Der Telefonierer ruft über eine spezielle Rufnummer, die er duch einen Callback-Ambieter erhält, einen Zentralcomputer an. Der Zentralcomputer ruft den Anrufer umgehend zurück und stellt eine kostengünstigere Amtsleitung zur Verfügung. Über diese günstigere Leitung kann dann der eigentlich gewünschte Anruf getätigt werden, wobei zum kostengünstigeren Tarif des internationalen Netzbetreibers telefoniert wird.

Carkit:
Autoeinbausatz für Handys. Ein Carkit besteht üblicherweise aus einer Halterung mit Anschlüssen zum Laden der Akkuzellen, einer Verbindung zur Außenantenne am Auto und einer Freisprecheinrichtung.

Cell Broadcast:
Variante des SMS, in einer bestimmten Funkzelle werden Textbotschaften an alle Teilnehmer verschickt. So lassen sich technische Informationen Cell Broadcast: über Wartungszeiten an der Basisstation oder Tarifinformationen wie die "gültige Ortsnetzzone", aber auch Verkehrs- oder Wetterinformationen verbreiten. Moderne Handy´s sind bereits auf diese Funktion vorbreitet.

C-Netz:
Ein älteres Funknetz auf analoger Basis( bundesweit 1986 gestartet ), das fast nur noch durch Autotelefone genutzt wird. Das C-Netz wurde am 31.12.2000 eingestellt.

C-Tel:
Seit 1995 offizelle Produktbezeichung der Telekom ( T-Mobil ) für das analoge C-Netz und die darin angebotenen Dienste.

CLIP:
Abkürzung für "Calling Line Identification Presentation" d.h. die Anzeige der Rufnummer des Anrufenden wird auf Ihrem Anschluß angezeigt. Unterstützung durch das Handy ist Voraussetzung.

CLIR:
Abkürzung für "Calling Line Identification Restriction" d.h. die zeitweise Unterdrückung der Übermittlung der Rufnummer des Anrufenden. Unterstützung durch das Handy ist Voraussetzung.

Cityruf:
Funkrufdienst, bei dem eine monatliche Grundgebühr bezahlt wird. Das System exisitiert seit 1989; das Sendegebiet ist dafür in bundesweit 16 Gebiete eingeteilt.

Compenser:
Bei der Nutzung eines Handys im Auto per Aussenantenne können Leistungsverluste auftreten. Der Compenser ("Ausgleicher") reguliert die Defizite und gewährleistet die vorgesehene Sendeleistung des Handys.


D

DECT:
Die Abkürzung für "Digital European Cordless Telecommunication", europäischer Standard für digitale schnurlose Telefone und schnurlose Telefonanlagen. Zwischen mehreren Handgeräten können kostenfreie interne Gespräche geführt werden. Ein weiterer Vorteil ist die erhöhte Abhörsicherheit.

DCS 1800:
Der Übertragungsstandard " Digital Cellular System 1800 " bildet die technische Grundlage für das E-Netz. Die Übermittlung erfolgt nach denselben Verfahren und Standards wie beim GSM ( Technik der D-Netze ), aber auf der höheren Frequenz 1800 MHz.

DeTeMobil:
Die "Deutsche Telekom Mobilfunk GmbH" ist eine 710 %ige Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG, Bonn. DeTeMobil ist für alle Telekom-Funkdienste zuständig, darunter die Funktelefonnetze C und D1, das Datenfunknetz Modacom und die Funkrufdienste Cityruf, Scall, Skyper.

D-Netz:
Die Bezeichnung für die beiden deutschen GSM - Funktelefonnetzen der T-Mobil (D1) und Mannesmann Mobilfunk (D2).

Direktruf:
Erleichtert das Telefonieren mit häufig gewählten Nummern. Die Nummern können auf Ihrem Handy fest eingespeichert werden und durch den Direktruf einfach und bequem aufgerufen werden. Das Wählen durch die Kurzwahltasten erspart mühsames erneutes Eingeben längerer Nummern, beispielsweise bei besetzten Leitungen. Der Direktruf wird scherzhaft auch "Babyruf" genannt.

Dual Band-Handy`s:
Sind in der Lage, in unterschiedlichen Frequenzen zu senden und zu empfangen. Somit ist es möglich, in verschiedenen Netzen zu arbeiten: so z. B. im D-Netz (100 MHz), im E-Netz (1800 MHz) oder in den amerikanischen Netzen auf 1100 MHz Basis.

Dual Mode:
Bezeichnung für ein Mobiltelefon, das sowohl als schnurloses Telefon für den privaten Bereich wie auch als voll funktionsfähiges Handy für unterwegs verwendbar ist.

Dual Rate:
Durch die steigende Zahl von Mobiltelefonierern in den einzelnen Netzen kann es zu Engpässen oder Überlastungen kommen. Dual Rate als technisches Verfahren soll die Überlastungsprobleme beheben und es mehreren Teilnehmern gleichzeitig gestatten, bei optimaler Gesprächsqualität auf der gleichen Frequenz zu telefonieren.

Downstream:
Datenübertragung aus Richtung Internet in Richtung Handy-/Computernutzer


E

E-Netz:
Das seit 1994 bestehende Mobilfunknetz auf digitaler Basis. Durch die hohe Dichte der Basisstationen kommt das ausschliesslich für Handys entwickelte Netz mit geringeren Sendeleistungen im Bereich von 0,25-1 Watt aus. Bisheriger Alleinanbieter im E-Netz ist die E-Plus Mobilfunk GmbH; ab Oktober ´98 ist jedoch auch die Firma O2 (Viag Interkom) im E-Netz tätig geworden. Das E-Netz deckt wie das D-Netz rund 98 Prozent der deutschen Bevölkerung ab.

Empfangsempfindlichkeit:
Ist sie hoch, hat das Handy auch bei schwacher Netzversorgung einen guten Empfang und bucht sich - ausreichende Sendeleistung vorrausgesetzt - stabil ins Netz ein. Ist Sie niedrig, kommen Gespräche nicht zustande oder brechen ab.

Einbuchen:
Das "Sich-Anmelden" bei der Funknetzstelle. Somit sind Sie als Mobiltelefonierer anwesend und können mit Ihrem Gerät sowohl senden als auch empfangen. Meist geschieht das Einbuchen durch blosses Einschalten Ihres Gerätes und Eingeben Ihrer PIN-Nummer; Sie werden als erreichbar registriert und sind allzeit erreichbar.

EIR:
Abkürzung für " Equipment Identity Register " - Register zur Identifikation von Handy´s anhand der Seriennummer (IMEI-Nummer) im GSM - System.

Elektronische Akkuladesteuerung:
Reguliert die Aufladung Ihres Handyakkus. Zu häufiges Aufladen kann das Gerät beschädigen oder die Leistungsfähigkeit des Akkus merklich beeinträchtigen. Durch die elektronische Akkuladesteuerung wird das schonende und optimale Wiederaufladen Ihres Handys gewährleistet.

Elektronisches Rufnummernverzeichnis:
Funktion in vielen Mobiltelefonen, wobei häufig benutzte Rufnummern und Namen gespeichert werden können.

Elektrosmog:
Elektromagnetische Wellen, die bei jedem elektrischen Gerät auftreten und die bei starken Konzentrationen der Wellen möglicherweise Gesundheitsschäden verursachen. Der ursprünglich geäußerte Verdacht, dass die Handynutzung schädlich ist, konnte bislang nicht offiziell bestätigt werden.

EMV:
Abkürzung für -Elektromagnetische Verträglichkeit- Sammelbegriff für die Wirkung von Funksendern auf Lebewesen und technische Systeme. Sämtliche Ansprüche an die Störfestigkeit von elektrischen Geräten sind mittlerweile genormt (CE-Zeichen). Experten streiten aber nach wie vor um Grenzwerte für die Belastung von Menschen durch Funksender.

Eurosignal:
Ein 1974 gegründeter Pagingdienst zur Übertragung von Tonsignalen. Ende März dieses Jahres nahm der Netzbetreiber T-Mobil diesen Service aus dem Mobilfunkverkehr.

Euro Roaming:
Die Telekom rechnet EuroRoaming europaweit einheitlich ab. Ab sofort kostet mit "EuroRoam" eine Minute nach Deutschland telefonieren einen Euro. Alle Gespräche werden im 30-Sekunden-Takt abgerechnet. WICHTIG: Die Bearbeitungszeit beträgt bis zu 48 Stunden also rechtzeitig wählen.

Enhanced Full Rate:
Ein vor allem im E-Netz verwendetes Verfahren zur Verbesserung der Gesprächsqualität.


F

Fax/DatenFax/Datenübertragung:
Die in Deutschland eingesetzten digitalen Netzte übertragen mit dem Handy nicht nur Sprache, sondern auch Faxe und sonstige elektronische Daten, wie eMail oder Grafiken. Diese Dienste sind in den Tarifen D2 Classic und D1 Telly Local Plus verfügbar, sofern das Handy diese Dienste unterstützt.

Festnetz:
Das bestehende Netz der imobilen, fest installierten Telefone. Zur Zeit sind Bemühungen im Gange, sowohl das Festnetz als auch das Mobilfunknetz in einem gemeinsamen Netz zu koppeln. Erste Schritte in diese Richtung zeichen sich beim Dual Mode System ab, wo das Portable auch als Handy funktionieren kann.

FDM:
Frequency Division Multiplex, Frequenzmultiplex-Verfahren, das jedem Handy einen Funkkanal innerhalb des zur Verügung stehenden Frequenzbereichs zuweist.

Flächendeckung:
Damit Bezeichnet die Erreichbarkeit und Gesprächsqualität eines Mobilfunknetzes, mit der in verschiedenen Regionen telefoniert werden kann. Je besser die Flächendeckung, desto geringer die Wahrscheinlichkeit eines Funklochs und desto höher die Gesprächsqualität.

Freisprechanlage:
Um beim Autofahren telefonieren zu können, ohne den Hörer ständig in der Hand halten zu müssen, wurde die Freisprechanlage entwickelt. Das Gerät wird innerhalb der Fahrerkabine mit Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet; weitere Personen können so ebenfalls mithören und der Fahrer hat beide Hände zum Fahren zur Verfügung.

Frequenz:
Die Mobilfunknetze in Deutschland unterscheiden sich durch ihre Frequenz. Das Digitalnetz D-Netz sendet auf einer Frequenz von 100 MHz, das nur für Handys entwickelte E-Netz sendet mit 1800 MHz. Die deutschen Netze unterscheiden sich auch von den nordamerikanischen Netzen, die hauptsächlich mit 1100 MHZ senden. Das erste Mobilfunknetz war das analoge C-Netz mit 450 MHz.

Funkloch/Funkschatten:
Bereiche, in dem das Handy keinen Empfang hat. Gründe dafür sind zum Beispiel ungeeignetes Gelände, Abschirmungen im Gebäude, Berge die das Funksignal abschotten oder stören oder eine zu große Entfernung zum nächsten Sender, sodaß kein zuverlässiger Betrieb mehr möglich ist.

Funkzelle:
GSM Funknetze sind in einer Zellenstruktur aufgebaut. Wechselt der Teilnehmer die Zelle (etwa beim telefonieren im Auto), Funkzelle: übergibt die Basisstation das Gespräch an die Nachbar-Zelle.


G

Grundgebühr:
Das monatliche Entgelt, das unabhängig von der tatsächlichen Nutzung des Handys fällig ist.

Grafisches Display:
Alle Handys verfügen über grafische Anzeigefelder, die Buchstaben, Zahlen und Grafiken aus mehreren Punkten (Pixeln) zusammensetzen. Grafikdisplays können Informationen detailiert und sehr leserlich darstellen.

Global Roam:
Ein Service Angebot der DeTeMobil im D1-Netz, das die Erreichbarkeitvon D1-Teilnehmern in den USA und Kanada ermöglicht. Der D1-Teilnehmer behält seine Rufnummer, telefoniert in den USA aber mit einem AMPS - Mobiltelefon Im gegenzug sind Teilnehmer der US-Partnetze auch im D1-Netz unter ihrer heimatlichen Rufnummer zu erreichen.

GPRS:
General Packet Radio Service. Dieser Datenfunk Modus soll in den deutschen GSM Netzen ab Mitte 2000 eingeführt werden. Er ist vor allem für neue Multimedia-Dienste wie Bildübertragung, Touristeninfos und ähnliches gedacht.

GSM:
Abürzung für "Global System for Mobile Communication". Dieser internationale Standard erlaubt Ihnen, mit ein und derselben Telefonnummer und demselben Handy in über 80 Ländern auf der ganzen Welt Fremdnetze zu nutzen. Vorausstezung dafür ist, daß Ihr Anbieter die nötigen Roamingverträge geschlossen hat. Da das GSM teilweise auf verschiedenen Frequenzen betrieben wird (100 Mhz, 1800 Mhz und 1100 Mhz), benötigen Sie in bestimmten Gebieten ein Handy, das mit der jeweiligen Frequenz arbeitet.


H

Handover:
Handoff in einem GSM-System.

Handoff:
Ein laufender Anruf wird von einer Zelle zur nächsten weitergeschaltet.

Handy:
Die gebräuchlichste Bezeichnung für Mobiltelefon, wobei der Begriff Handy nur im deutschsprachigen Raum benutzt wird. In der Hand tragbares Gerät zum mobilen Telefonieren, das ohne eigene Basisstation auskommt.

HSCSD:
High Speed Circuit Switched Data. Bündelung mehrerer Funkkanäle zu einer schnellen Dantenverbindung. E-plus bietet dies unter dem Namen HSMD High Speed Mobile Data

HLR:
Home Location Register, Kundenstandortregister. Ein Echtzeit-Kundenknoten und eine Echtzeit-Datenbank, die Subskriptionen speichert und verwaltet.


I

Infrarotschnittstelle:
Die Möglichkeit, das Handy als Modem zu nutzen. Dabei ist eine Übertragung von Daten und Faxen - kabellos - über Infrarot in und vom PC möglich.

Infrarot-Modem:
Ein Modem, das ans Handy angesteckt wird. Ein Laptop oder PC kann so mit Infrarot Lichtstrahlen Kontakt zum Handy aufnehmen, das dann die Verbindung etwa zum Internet herstellt.

IMEI:
Die Abkürzung für englisch: International Mobile Equipment Identification. Jedes GSM-Mobiltelefon besitzt eine eigene, fest eingestellte Kenn-Nummer.Anhand dieser Nummer kann das Netz ein bestimmtes Gerät identifizieren. Die IMEI-Nummern gestohlener Geräte werden im Equipment Identity Register (EIR) des Mobilfunknetzes gespeichert.

Internationales Roaming:
Systemfunktion, mit der Anrufe zwischen verschiedenen Ländern mit NMT und GSM durchgeführt werden können und wenn ein Mobiltelefon ausserhalb des Heimatlandes arbeitet. Die internationalen Kapazitäten werden durch technische und kommerzielle Roaming-Abkommen geregelt. Die GSM-Systemplattform unterstützt Roaming als integralen Teil seines Designs, was heute mit Tausenden von internationalen Roaming-Abkommen gut funktioniert. Kunden können ihr Telefon auf Reisen mitführen und in einem anderen Land benutzen, ohne sich um Sprach- oder Währungsunterschiede kümmern zu müssen. Die Rechnung für ihre Anrufe aus dem Ausland erhalten sie von ihrem örtlichen Betreiber.

Integrierter Datenadapter:
Ohne zusätzliche Hardware arbeiten Handys mit integriertem Datenadapter als Modem.

Interkom:
Die kostenlose Gesprächsmöglichkeit zwischen Basisteil und Portable.

Inmarsat:
Die Abkürzung für International Maritime Satellite Organisation. Bereits existierendes weltweites Satellitenkommunikationsnetz. Vier Satelliten in einer Höhe von 36.000 Kilometern über dem Äquator decken nicht nur Landflächen, sondern auch alle Ozeane ab.

Iridium:
Ein Konsortium aus 19 internationalen Unternehmen. Grundlage ist ein Satelitenkommunikations-Netzwerk, das im Herbst ´98 in Betrieb genommen wurde. Durch die Möglichkeit, sich über ein satellitentaugliches Handy in das Netz einzuwählen, ist jedem Kunden die Möglichkeit geboten, weltweit unter einer Rufnummer erreichbar zu sein. Auch die Telefonierer der


K

Kanal:
Allgemeine Bezeichnung für den Übertragungspfad einer Nachricht. Beim Mobilfunk ist meist der Funkkanal gemeint: Auf einer Funkfrequenz lassen sich durch Nutzung mehrer Zeitschlitze bis zu acht GSM-Verbindungen gleichzeitig aufbauen.

KapazitKapazität von Akkus:
Das Speichervermögen einer Energiezelle wird in Milliampérestunden (mAh) angegeben. Je nach Stromaufnahme des Verbrauchers läßt sich daraus die Standzeit ermitteln: Besitzt ein Handy einen Akku mit 1200 mAh und verbraucht im Bereitschaftsmodus duchschnittlich 18 milliampére, so bleibt das Gerät mit diesem Akku ca. 66 Stunden emfangsbereit.

Kartenleser:
Vorrichtung zum Auslesen der Mobilfunkberechtigungskarte. Ältere C-Netz - Mobiltelefone lasen den Magnetstreifen auf der Rückseite der Karte, alle modernen D-Netz und E-Netz Mobilfunkgeräte lesen, den auf der Karte enthaltenen Chip aus.

Kundendaten:
Informationen über einen einzelnen Kunden, gespeichert in seinem örtlichen MSC.

Kurzwahl:
Funktion in vielen Mobiltelefonen. Hierbei kann man einer Rufnummer eine Taste zuweisen. Somit entfällt das Blättern im Nummernverzeichnis.

Kinder-Handy:
Ein speziell für die 6- bis 12jährigen Kinder entwickeltes Gerät mit bis zu sechs gespeicherten Rufnummern . Die Anwahl der gewünschten Nummer erfolgt über Drücken einer farbigen Taste (z.B. gelbe Taste für die Eltern, rote Taste für die Polizei). In Mitteleuropa bietet zunächst die österreichische Mobilkom Austria AG das Kinder-Handy an.

Konferenzschaltung:
Drei oder mehr Personen nehmen mit ihren Handys an einem Gespräch teil.


L

Lithium-Ionen-Akku:
Moderne Bauart für Stromspeicher, die dreimal mehr Energie pro Gewicht und zweimal mehr Energie pro Volumen speichern kann als konventionelle Nickel-Cadminum-Akkus. Ihre positive Elektrode ist aus Lithiummetalloxyd gefertigt, die negative aus speziellen Kohlenstoff. Li-Ion-Akkus benötigen eine spezielle Ladetechnik und sind teurer als NiCd- oder MiMH-Akkus.


M

Mailbox:
Wenn der Nutzer gerade telefoniert, nicht im Netz "anwesend" ist oder sein Gerät ausgeschaltet hat, kann ihm der Anrufer mittels der Mailbox dennoch eine Nachricht zukommen lassen. Sollte der Betreiber seinen elektronischen Anrufbenantworter längere Zeit nicht abhören, meldet sich die Mailbox bei vielen Geräten automatisch mit der Mitteilung, dass eine neue Nachricht vorliegt.

Makeln:
Das Annehmen eines ankommenden Anrufs während eines geführten Telefonats.

Memory-Effekt:
Tritt bei Akkus auf, wenn vor der vollständigen Entladung bereits wieder aufgeladen wird. Die Speicherkapazität der Batterie kann dadurch deutlich an Leistung verlieren. Dieser Effekt tritt allerdings nur bei Ni-Cd u. Ni-Mh Akkus auf.

Mikrozellen:
In Großstädten stellen Mobilfunkbetreiber ihre Netze zunehmend auf sogenannte Kleinzellen-Struktur um. Die mittlere Ausführung einer Funkzelle heißt Mikrozelle, noch kleiner sind die sogenannten Picozellen. Mit einem Durchmesser von 1 bis 2 Kilometern ist eine Mikrozelle viel kleiner als auf dem flachen Land (Durchmesser ca. 20 Kilometer). So können auf demselben Raum wesentlich mehr Teilnehmer telefonieren.

Mobiles Büro:
Zukunftsperspektive zum herkömmlichen imobilen Büro. Der Nutzer ist ausgestattet mit tragbarem Computer und Handy. Durch die entsprechende Modemkarte stehen ihm zusätzlich alle Online-Dienste (T-Online, Internet) zur Vefügung.

MSC:
Hauptschaltzentrale. Schaltschnittstelle zwischen zellularem Netz und öffentlichem Festnetz.

Multilink:
Werden mehrere schnurlose Telefonhörer (Portables) mit der Basissation gekoppelt, spricht man von einem Multilink.


N

NatelNatel®:
Geschützte Bezeichnung für Mobilfunknetz oder Geräte (Handys) des Anbieters Swisscom. Der Begriff wird in der SChweiz häufig verwendet für ein Mobiltelefon.

Netzbetreiber:
Der Anbieter eines Mobilfunknetzes. Mit einem eigenen Funknetz sorgt er für die zuverlässige Abdeckung genau definierter Gebiete, zumeist auf nationaler Ebene. Die Netze werden Service-Providern zur Verfügung gestellt, Hat als Service-Provider Kooperationen mit den Netzbetreibern abgeschlossen.

NiMH:
"Nickel Metal Hydride". Diese Batterien besitzen eine hohe Kapazität. Vollständiges Entladen vor dem Wiederaufladen ist nicht notwendig, der Memory-Effekt entfällt zu 99%.

NMT:
Nordic Mobile Telephone. Analoger Standard für zellulare Telefonie; wird in einigen Ländern benutzt (Natel C).


O

OMC:
Operation and Maintenance Center, Betriebs- und Wartungszentrum. Das OMC ist mit der gesamten Ausrüstung eines GSM-Netzes verbunden. Die allgemeine Implementation erfolgt über ein OSS (Operation and Support System, Betriebs- und Unterstützungssystem). Hierbei handelt es sich um ein Netzverwaltungsprodukt und -werkzeug, das auf Systemknotensoftware beruht und zentralisierten Betrieb, Unterstützung und Wartung des Netzes ermöglicht.


P

Partnerseite Lotto- System:
Was ist ein Lottosystem? Ein Lotto-system ist vereinfacht dargestellt ein Muster aus einer bestimmten Anzahl von Systemzahlen, die immer größer als die Zahlenanzahl in einer einfachen Spielkombination ist. Damit ist die Chance auf einen Gewinn dementsprechend höher. Diese Muster werden auch als Gewinnschemen genannt.

Pager:
Ein Funkrufgerät zum Empfang von akustischen als auch alphanumerischen Informationen.

Paketvermittelte Übertragung:
Im Gegensatz zur leistungsvermittelten Verbindung wie sie bei normalen Sprachtelefonaten üblich ist, sind die Teilnehmer bei paketorientierter Übertragungsverfahren wie GPRS ständig online. Jedes Datenpaket hat eine Empfängeradresse. Das Endgerät "fischt" nur die Pakete aus dem Datenstrom, die für den jeweiligen Teilnehmer bestimmt sind.

Parken:
Das Gespräch wird in der Vermittlungsstelle vorübergehend gehalten. Im Unterschied zum Makeln wird das Gespräch beim Parken unterbrochen, der Hörer kann aufgelegt werden, nur der Anrufer bleibt verbunden.

Paging:
Der Sammelbegriff für Funkrufdienste. Dazu zählen Dienste wie Scall, Skyper, Cityruf, TelMi oder Eurosignal. Hauptunterschied ist die Informationsrichtung zwichen Sender und Empfänger: Nachrichten sind nur in eine Richtung möglich.

PCMCIA-Modemkarte:
Auswechselbarer Adapter, der bei entsprechender Schnittstelle ein Handy mit einem Notebook koppeln kann. E-mails oder Faxe können so problemlos unterwegs gesendet und empfangen werden.

PCS:
Die Abkürzung von "Personal Digital Communications " ( persönliche digitale Kommunikationssystem ) es wird in Japan verwendet, und ist nicht mit anderen Mobilfunkfrequenzen kompatibel.

Picozellen:
Die kleinste Ausführung von Mobilfunkzellen mit einem Durchmesser von wenigen 710 Metern. Diese Netzstruktur verwenden Mobilfunkbetreiber in Städten und dicht besiedelten Gebieten mit hohem Gesprächsaufkommen. Da auf gleicher Fläche mehr Zellen untergebracht werden, läßt sich die Kapazität des Netzes durch den Einsatz von Picozellen leicht erweitern.

PIN:
"Personal Identification Number". Der Zugangscode für Ihre SIM-Karte. Normalerweise muss die PIN nach jedem Einschalten des Gerätes wieder neu eingegeben werden, damit das Telefon vor Missbrauch geschützt werden kann.

Plug-In:
Der Kartentyp des Handys, auf dem die Daten des Nutzers gespeichert sind. Mit ihm ist das problemlose Aktivieren ihres Handys gewährleistet: Einfach die freigeschaltete Karte einstecken und telefonieren.

Prepaid-Karten:
Hierauf befindet sich ein vorher eingezahlter Betrag, den der Benutzer abtelefoniert. Die Vorteile sind die überschaubaren Kosten und die Unabhängigkeit von einem Kartenvertrag; das Telefonieren in anderen Netzen (Roaming) nur bedingt möglich.

Profile Funkion:
Anrufe werden je nach Situation auf unterschiedliche Weise gemeldet. So kann der Besitzer einstellen, dass das Gerät etwa in einer Konferenz nur leise piept.

PUK:
Nach dreimaligem falschen Eingeben der PIN-Nummer kann der Nutzer sein Gerät durch die PUK (Personal Unblocking Key) oder Super-PIN wieder freischalten.

Punktmatrix:
Display Ziffern, Buchstaben und Grafiken werden mit einzelnen, hochauflösenden Bildpunkten statt mit groben Strichen dargestellt.


R

Roaming:
Zu deutsch "Umherstreifen", ist die Möglichkeit, mit der SIM-Karte bzw. dem Handy auch in anderen Netzen telefonieren zu können. Hierbei spielen weder Landesgrenzen noch die Netze selbst eine Rolle. Vorrausetzung für ein Roaming ist aber ein abgeschlossener Kartenvertrag; das Roaming mit Prepaid-Karten ist nur bedingt möglich.


S

Service-Provider:
Zwischengeschaltete Vertriebgesellschaften zur Vermarktung von Mobilfunkberechtigungskarten. Die Service-Provider kaufen Airtime von den Mobilfunk-Netzbetreibern, sind in Ihrer Tarifgestaltung aber völlig frei. Üblicherweise gibt es im Angebot eines Service-Providers die drei Netze D1,D2 und E-plus. Das vierte Netz Viag-Citypartner will Anfang 1999 mit der Vermarktung über Service-Provider beginnen.

SIM-Karten:
"Subscriber Identification Modul". Sind das Herzstück eines jeden Handys. Es handelt sich um Unikate mit denen sie sich im Mobilfunknetz identifizieren. speichern Infos wie PIN-Code, eigene Rufnummer und individuelles Telefonbuch. Ursprünglich so groß wie eine Kreditkarte, sind die meisten Handy´s heute für eine Karte in Briefmarkengröße ausgelegt (Mini Plug-in).

SIM-Tool-Kit:
Mit dem SIM-Tool-Kit werden die Funktionen der Plug-In Karte erweitert. Neben dem Funktionsstandard der SIM Karte stehen dann Dienste wie Handybanking oder Warenbestellungen möglich sein.

Slots:
Zeitschlitze, etwa Kanäle zum Datentransport (je mehr desto schneller)

SMS:
Short Message Service ("Kurzmitteilungsdienst"), gemeint ist der Austausch von Nachrichten zwischen zwei Geräten, deren Inhalt aus bis zu maximal 160 Schriftzeichen bestehen kann. Alte Handys können SMS nur empfangen, neuere Modelle auch senden.

Smart-Messaging:
Mit Hilfe dieser Funktion können alle reinen Textinformationen des Internets auf dem Display des Handys dargestellt werden. Das Handy wird internetfähig.

Sprachcodierung:
Das Verfahren, menschliche Sprache in digitale Signale umzuwandeln.

Sprechzeit:
Die reine Zeit, mit der man ununterbrochen auf seinem Handy telefonieren kann, bezeichnet man als Sprechzeit. Die Länge der maximalen Sprechzeit ist abhängig von Gerät, Umgebung und Netz.

Stand-By:
Die Zeitspanne, die ein Handy ohne zwischenzeitliches Aufladen betriebs- und empfangsbereit ist. Dabei ist die Stand-by-Zeit, wie bei der Sprechzeit, je nach Hersteller, Gebrauch und Gerät unterschiedlich. Auch das Netz spielt eine wesentliche Rolle: je nach "Anwesenheitanfrage" der einzelnen Netze muss der Energieverbrauch gemessen werden.

Stummschaltung:
Eine spezielle Funktion im Zusammenhang mit einer Freisprechanlage im Auto. Bei einem ankommenden Anruf oder während des Telefonierens schaltet sich das Autoradio automatisch ab.


T

T9:
Dieses Programm sucht schon während der Texteingabe die wahrscheinlichste Bedeutung eines Wortes und erleichtert so die Eingabe von Texten mit der Handy Tastatur erheblich.

Tarife:
Gebühren pro telefonierter Gesprächszeit. Die einzelnen Provider unterscheiden sich in ihren Gebühren; häufig sind die Tarife für Gepräche in der Nebenzeit billiger als in der Hauptzeit.

TDMA:
Abkürzung für englisch - Time Division Multiple Access - Fachbegriff für das in Mobilfunknetzen übliche Zeitschlitz-Verfahren (oder -Zeitmultiplex-Verfahren-, wie die Techniker sagen). Auf einem Funkkanal werden gleichzeitig bis zu acht Gespräche abgewickelt. Jeder Teilnehmer erhält einen bestimmten Zeitschlitz der gesamten Übertragungszeit.

Triple Rate Technik:
Garantiert eine hervorragende Sprachqualität und sichere Sprachübertragung. Die Triple Rate Technik vereint Full- Dual- und Enhanced Full Rate Technologie.


U

Umbuchen:
Der Wechsel der Funkzelle, zum Beispiel beim Telefonieren in fahrenden Auto. Vor allem beim technisch überholten analogen C-Netz spricht man von "Umbuchen". Beim digitalen GSM hat sich für diesen Vorgang eher der Begriff "Zellenwechsel" durchgesetzt.

Übertragungsgeschwindigkeit:
Wird in der Einheit bps (bits per second) gemessen. Sie bezeichnet die Anzahl der pro Sekunde übertragenen Zeichen. Je höher die Übertragungsgeschwindigkeit, desto schneller kann die Information aufgebaut, gesendet bzw. empfangen werden.

Up-Link:
Die Funkverbindung von der Mobilstation zu der Basisstation wird mit dem Begriff Up-Link bezeichnet.

Upstream:
Datenübertragung vom handy-Nutzer in Richtung Internet

UMTS:
steht für "United Mobile Telecommunication System" und steht für eine neue Übertragungstechnologie mit Breitbandfunktechnik, die ab 2002 zum Einsatz kommen soll. Damit soll die bisher auf 9600 kB begrenzte Übertragungsrate gesteigert werden, um beispielsweise Videokonferenzen über Handy abzuhalten.


V

Vibrationsalarm:
ist eine Alternative zum akustischen Signalton, anstatt des Klingelns vibriert der Akku. Somit werden Umstehende nicht gestört, dem Betreiber aber mitgeteilt, dass ein Anruf eingeht.

Voice Box:
Der Fachbegriff für die in Mobilfunknetzen übliche Anrufbeantworterfunktion.

VLR:
Die Abkürzung für englisch - Visitor Location Register - . Teil der Struktur eines GSM-Funknetzes. In dieser Datenbank werden fremde Teilnehmer gespeichert, die sich per Roaming im Netz aufhalten.


W

WAP:
Wireless Application Protocol. Ein globaler Standard, der u.a. das Surfen über das Internet mit dem Handy ermöglicht. WAP-fähige Handys erlauben zukünftig Anwendungen, wie z.B. E-Mail, Handy-Banking oder andere Dienste. Allerdings müssen die Internetseiten in einem speziellen Format bereitgestellt werden, um sinnvolle Anwendungen für Handys mit ihrem kleinen Display zu ermöglichen. Dieses neue Format, WML (Wireless Markup Language), ermöglicht in der ersten Generation lediglich Textdarstellungen sowie einfache Schwarz/Weiß-Graphiken. Es basiert also nicht auf HTML, auf dem die Seiten im World Wide Web (WWW), wie diese erstellt wurden. Es kann diese somit nicht anzeigen. Beides sind jedoch Seitenbeschreibungssprachen, die sich sehr ähneln. Es ist davon auszugehen, daß dieser neue Standard kontinuierlich weiterentwickelt wird, um den technischen Fortschritt im Handy-Bereich voll auszunutzen.

Wiedereinbuchungszeit:
Die Zeit die ein Mobiltelefon nach Verlust des Netzkontaktes bis zum Wiederherstellen der Gesprächsbereitschaft braucht. Sie liegt bei modernen Geräten in einer Größenordnung von 10 Sekunden, hängt aber auch vom Funknetz ab.


Z

Zeitschlitz:
Auf einem Funkkanal werden beim GSM-Mobilfunk bis zu acht Gespräche gleichzeitig übertragen. Tatsächlich funken die acht Teilnehmer auf dem Kanal in leicht versetzten Zeitabschnitten, den Zeitschlitz. Ein Zeitschlitz im GSM-Standard hat eine Dauer von 577 Mikrosekunden.

 
 



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